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31.07. – 09.08.2020

48°13'20.0"N
16°22'11.0"E

Obere Donaustraße,
Wien

Die gesellschaftliche Relevanz von Architektur erweist sich nicht in Sozialprojekten, in kompensatorischen Eingriffen und Stadt-teilbespaßungen, sondern in einem radikalen Nachdenken über Gesellschaft im Raum durch Raum. Architektur ist nicht Reparateurin, sondern Akteurin. Um dies zu reflektieren, muss sie sich bewusst werden, was ihre Agenda ist, was sie tut, wenn sie gebaut ist. Nicht das Behälterdenken der 1:1 Projekte, sondern die Provokation durch Wand, Decke, Boden und Öffnung, Zelle und Gang, Tür und Stiege. Die Schließung (Selbstisolation) hat Architektur erfunden, durch die Erschließung (Begegnung) wird sie zu einem sozialen System.

Mitwirkende:
Fabian Antosch, Alex Gahr, Gerhard Flora, Max Hebel, Adrian Judt, Katharina Kircher, Julia Klaus, Philipp Krummel, Gudrun Landl, Lukas Lederer, Philipp Oberthaler, Charlie Rauchs, Helene Schauer, Kathrin Schelling, Philipp Stern, Harald Trapp

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